Aktuelles

vom 16. Februar 2019

Europa 2030: Pfingstseminar 2019 in Lübeck

In Zeiten eines aufkommenden Euroskeptizismus, wachsender populistischer Parteien und Verstöße gegen die selbsterlegten Normen und Werte, wird eine grundlegende Betrachtung der Europäischen Union notwendig. Die Ausgangsfrage ist dabei einfach: Mehr Europa oder weniger?

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vom 14. Januar 2019

open house @ VLA

Neues Veranstaltungsformat aus der Taufe gehoben

Im Sommer 2018 kamen Teile des VLA-Präsidiums mit liberalen Studentinnen und Studenten aus dem gesamten Bundesgebiet im Rahmen eines LHG-Seminars in Würzburg zusammen. Zahlreiche Punkte zur Verbesserung der Zusammenarbeit und des Angebots des VLA wurden besprochen. Ein Ergebnis dessen war die Schaffung eines neuen Veranstaltungsformats, um den Austausch zwischen LHG und VLA auf der lokalen Ebene zu stärken, sich gegenseitig kennenzulernen, zu diskutieren und zu vernetzen. Dass soll möglichst im privaten Rahmen geschehen.

Der Auftakt dafür war im November in Bonn. Die LHG Bonn war mit acht Studenten beim Präses zu Gast, der zu einer Soiree geladen hatte. Drei verschiedene Weine und reichlich Käse wurden kredenzt. Vize-Präses Sven-Oliver Wolff bereicherte die Runde ebenso. Bis tief in die Nacht wurde über Hochschulpolitik, Europa, die Lage der Parteienlandschaft in der Bundesrepublik, den/die künftige/n CDU-Partei-vorsitzende/n und vieles mehr diskutiert. Der Abend war überaus fruchtreich und soll zur Nachahmung anregen!

Das Veranstaltungsformat ins grundsätzlich offen und gibt den einzelnen Hochschulgruppen genauso Raum zur Umsetzung eigener Ideen wie dem VLA. Es sind dabei per se keine Grenzen gesetzt. So können liberale Wein-, Bier-, Rum- oder Whiskyproben durchgeführt, Grillabende veranstaltet werden oder auch ganz themenbezogen ein Tischgespräch in gemütlicher Atmosphäre stattfinden. Politische Themen stehen natürlich im Vordergrund. Genauso kommen aber auch kulturelle Themen in Frage.

Das Präsidium ist der festen Überzeugung, dass jedes VLA-Mitglied solche Veranstaltung nach eigener Einschätzung durchführen kann. Den Kontakt zur LHG vor Ort kann das VLA-Präsidium dafür gerne herstellen. Wir laden alle Conseniorinnen und Consenioren dazu ein, sich aktiv mit unseren liberalen Studentinnen und Studenten in den Diskurs zu begeben – auch jenseits unseres Pfingstseminars.

Im übrigen weist das Präsidium darauf hin, dass der/die Veranstalter/in mögliche entstehende Kosten als Spende beim VLA-Schatzmeister geltend machen kann. Er/sie erhält dann eine entsprechende Spendenbescheinigung.

vom 14. Dezember 2018

Rückblick: Regionaltreffen in Bonn

Homöopathie als vermeintlich sanfte Alternative zur Schulmedizin erfreut sich seit vielen Jahren großer Beliebtheit. Doch kann sie einem wissenschaftlichen Blick Stand halten? Rund 50 Conseniorinnen, Consenioren und Gäste waren der Einladung zu dem gemeinsam mit der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit durchgeführten Regionaltreffen in Bonn gefolgt, das erstmals an einem Vormittag im Restaurant Bühne nahe der Bonner Oper stattfand. Als Referent bezog der HNO-Arzt Dr. Christian Lübbers vom Informationsnetzwerk Homöopathie klar Stellung. Und zwar gegen die Homöopathie, deren Nutzen und Wirkung er rundweg bestritt. Dazu stellte er zunächst den geschichtlichen Hintergrund der Homöopathie vor, die Anfang des 19. Jahrhunderts entstand, und zeigte auf, wie homöopathische Medikamente hergestellt werden. Dabei werde die als Wirkstoff dienende Grundsubstanz immer weiter verdünnt, so dass am Ende eine Mittel entstehe, das faktisch gar keinen Wirkstoff enthalte. Dass homöopathische Medikamente bei den Nutzern dennoch eine Wirkung zeigten, könne daher nicht an dem Präparat selbst liegen, sondern vielmehr an unspezifischen Effekten, etwa dem Placebo-Effekt oder dem Umstand, dass dem Patienten und seiner Erkrankung bei der Einnahme des Medikaments Aufmerksamkeit gewidmet werde. Gefährlich werde die Homöopathie dann, wenn sie nicht ergänzend zur Schulmedizin, sondern alternativ dazu benutzt werde. So seien Fälle bekannt, in denen Krebspatienten statt der tatsächlich benötigten Medikamente homöopathische Mittel verabreicht würden.

Dass Homöopathie aus wissenschaftlicher Sicht wirkungslos sei, belegten auch die meisten medizinischen Studien. So gebe es keine Studien, die einem wissenschaftlichen Anspruch genügten und gleichzeitig die medizinische Wirksamkeit der Homöopathie belegen. Nicht zuletzt deshalb hätten sich inzwischen zahlreiche nationale Gesundheitsbehörden von Australien bis Schweden entschieden, homöopathische Behandlungsmethoden nicht mehr öffentlich zu finanzieren.

Für die anschließende Diskussion erhielt Dr. Lübbers weitere Unterstützung durch Thomas Franzkewitsch (Referent für Arbeit, Gesundheit und Soziales der FDP-Landtagsfraktion). So blieb es den Stimmen aus dem Publikum vorbehalten, doch noch etwas Gutes an der Homöopathie zu finden. Gerade ältere Diskussionsteilnehmende zeigten sich dabei homöopathischen Mitteln gegenüber aufgeschlossen, während die Jüngeren die alternativen Heilmethoden durchweg abzulehnen schienen. In diesem Zusammenhang war es dem Referenten ein Anliegen, darauf hinzuweisen, dass zwischen Homöopathie und Naturheilkunde, deren Nutzen er keinesfalls bestritt, ein wesentlicher Unterschied bestehe. Denn während ein Globuli aus nichts außer Zucker bestehe, enthielten pflanzliche und natürliche Präparate selbstverständlich wirksame Inhaltsstoffe. Auch am Beruf des Heilpraktikers könne er nicht grundsätzlich Kritik üben. Allerdings sei die gesetzliche Grundlage für deren Ausbildung derart unbestimmt, dass man als Patient nicht sicher sein könne, ob ein Heilpraktiker eine sinnvolle und nach den Regeln der Heilkunst durchgeführte Behandlung anbiete oder lediglich pseudowissenschaftlichen Unfug betreibe.

Einigkeit zwischen jenen im Publikum, die dennoch auf homöopathische Mittel schwuren, und den Kritikern stellte sich nicht ein und so gab es beim anschließenden gemütlichen Beisammensein, zu dem das Lokal ein Buffet mit Speisen aus der kalten türkischen Küche zusammengestellt hatte, noch reichlich Gesprächsstoff. Am Ende galt für Kritiker und Befürworter der Homöopathie vermutlich gleichermaßen das Sprichwort: Die besten Medizin ist die, die hilft.

vom 13. November 2018

R.I.P. Barthold C. Witte

Am 1. November 2018 endete ein großes Kapitel der Geschichte des Verbands liberaler Akademiker (VLA). Das letzte Gründungsmitglied, Dr. Barthold C. Witte, schloß nach langer, schwerer Krankheit das letzte Mal die Augen. Er entschlief friedlich im Alter von stolzen 90 Jahren.

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vom 13. Oktober 2018

Rükblick: Regionaltreffen in Frankfurt am Main

Diskussionsfreudig – so präsentierten sich die VLA-Mitglieder beim Regionaltreffen in Frankfurt am Main. „Der Wert der Freiheit“ zog rund 15 Conseniorinnen und Consenioren aus der näheren und weiteren Umgebung am 29. September ins Gästehaus der Goethe-Universität. Zudem war eine etwa gleichstarke Anzahl an Personen der Einladung der Karl-Hermann-Flach-Stiftung gefolgt.

Unser Referent, Prof. Dr. Tilman Mayer von der Universität Bonn, forderte mit einigen Formulierungen den Widerspruch des Publikums heraus, insbesondere hinsichtlich des Verständnisses der zweiten Diktatur auf deutschem Boden. Dennoch gelang im Diskurs Professor Mayer der Ausgleich, so dass sich die Gemüter wieder besänftigten. Dazu trug auch die maßvolle Moderation des HR-Redakteurs Werner Schlierike bei. Schlierike führte kenntnisreich und mit interessanten Fragestellungen durch die Debatte.

Andere Fragen drehten sich um die Wahlchancen der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit im Vergleich zur FDP. Hätte erstere möglicherweise bessere Chancen, stellt ein anwesender Soziologie-Professor als hypothetische Frage in den Raum. Professor Mayer konnte dieser Hypothese schwer etwas abringen, auch aufgrund der vermeintlichen Unbekanntheit der Stiftung bei einer Masse an Wahlberechtigten. Ähnlich dürfte es bei anderen partei- oder gewerkschaftsnahen Stiftungen aussehen.

Das anschließende Get together nutzten die anwesenden Conseniorinnen und Consenioren zum intensiven Austausch miteinander. Und hätten die Gastgeber im Gästehaus der Goethe-Universität nicht eindringlich zum Aufbruch appelliert, hätte sich das eine oder andere VLA-Mitglied noch bis zum Einbruch der Nacht im spannenden Diskurs miteinander verloren.

vom 6. September 2018

Zeitzeugengespräch – LHG Bonn zu Gast bei Wolfgang Schollwer

Anfang August gab es eine kleine Premiere für Liberale Hochschulgruppe (LHG) Bonn und den Verband liberaler Akademiker (VLA): Ein erstes Zeitzeugengespräch mit einst an führender Stelle tätigen VLA-Mitgliedern fand statt.

So hatten LHG-Mitglieder mit VLA-Präses Alexander Bagus gemeinsam das große Vergnügen, Wolfgang Schollwer am Fuße des Bonner Venusbergs zu besuchen. Bei schönstem Sommerwetter saßen die Gäste von Herrn Schollwer auf der Terrasse seiner Seniorenresidenz und begegneten einem faszinierenden Mann, dem man die 96 Jahre seines bewegten Lebens wahrlich nicht ansieht.

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vom 18. August 2018

Rückblick Pfingstseminar – Landwirtschaft

Ort und Thema führten uns in diesem Jahr hinaus aufs Land. In der idyllisch gelegenen Franken-Akademie im Schloss Schney in Oberfranken beschäftigten wir uns mit Perspektiven der Landwirtschaft und des ländlichen Raums zwischen Agrarkultur und industrieller Massenproduktion, wie es im Untertitel zu dem etwas plakativ klingenden Seminarthema hieß.

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vom 12. Juli 2018

Liberale Studentengruppe 2018

Der VLA hat dem Bundesverband Liberaler Hochschulgruppen (LHG) zu seinem 20. Geburtstag 2007 die Auszeichnung „Liberale Studentengruppe des Jahres“ gestiftet. Und so kam es, dass in diesem Jahr der Preis bereits zum zwölften Male verliehen werden konnte, turnusgemäß auf der LHG-Sommer-Bundesmitgliederversammlung am 23. Juni 2018.

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