Am 25. August 2018 jährte sich der Todestag von Karl-Hermann Flach zum 45. Mal. Geladen hatte unser Präsidium, um gemeinsam mit Familienangehörigen, Weggefährten, Consenioren und Conseniorinnen an die Errungenschaften von Flach in Bötzingen am Kaiserstuhl zu erinnern.

Parallelen bis in die Gegenwart

Die Gedenkfeier begann mit einem Loblied zu Ehren von Flachs Leben. Zunächst als erster Generalsekretär der FDP, dann als Bundestagsabgeordneter, schaffte es Flach die liberale Politik in Deutschland mitzugestalten. Alexander Bagus zog in seiner Rede Parallelen vom Leben Flachs zu heutigen politischen Themen. So hatte Flach ohne Reifeprüfung in Berlin Politische Wissenschaften studiert und sich in dieser Zeit kritisch gegenüber den unterschiedlichen Bildungsniveaus in der damaligen Bundesrepublik geäußert. Auch heute sprechen wir über die Öffnung der Hochschulen für Schüler und Schülerinnen ohne Allgemeine Hochschulreife und mit der Aufhebung des Kooperationsverbots ist die FDP im letzten Jahr erfolgreich wieder in den Bundestag eingezogen.

Emotionale und ganz persönliche Erinnerungen an Flach

Abschließend betonte Frau Gudrun Meier, die Nichte von Karl-Hermann Flach, die herzliche und offene Art ihres Onkels. Sie habe schon früh gewusst, dass er etwas Besonderes sei, denn welcher Onkel sei „denn schon zur besten Sendezeit im Fernsehen“. Bestätig wurde dies von dem ehemaligen Mitarbeiter von Karl-Hermann Flach, Herrn Reinhard Schmidt-Küntzel. Bei seinen emotionalen Erinnerungen bekamen auch die Anwesenden, die Flach nicht persönlich kennenlernen durften, einen schönen Eindruck wie die Privatperson Flach gewesen sein muss.

Bei einer folgenden Gedenkminute am Grab durfte jeder der Anwesenden Karl-Hermann Flach auf seine Art erinnern.

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