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Im Jahr 2026 verleiht der Verband liberaler Akademiker e.V. (VLA) den ARNO-ESCH-PREIS an based.Podcast und seine Gründer Benjamin Scherp und Dominik Steffens.

based. ist ein Podcast, in dem Journalismus mit Neugier und Respekt gemacht wird. Dafür sprechen Scherp und Steffens als junge Journalisten wöchentlich mit Menschen, die Debatten durch ihre starken Meinungen prägen. Denn based. zu sein bedeutet zu seiner Meinung zu stehen – auch gegen den Strom! Die beiden Macher glauben, von Menschen mit starken Meinungen, egal aus welcher Richtung, etwas lernen zu können.

Scherp und Steffens geben so in einer Zeit der gegenseitigen Sprachlosigkeit dem Zuhören auch radikalerer Meinungen wieder Raum. Das ist ihr mutiger und unerschrockener Beitrag zum Thema „Meinungsfreiheit“. Mit based. hoben sie den Stellenwert der Meinungsfreiheit in der liberalen Demokratie bereits während ihres Bachelorstudiums heraus. Ihr „Journalismus mit Neugier und Respekt“ hat Erfolg und belegt regelmäßig Top-Plätze in Charts für Politik-Podcasts. Mit der Verleihung des ARNO-ESCH-Preises 2026 würdigt der Verband liberaler Akademiker e.V. den vorbildhaften Einsatz von Benjamin Scherp und Dominik Steffens, der die liberale Demokratie der Bundesrepublik Deutschland bereichert.

DER ARNO-ESCH-PREIS

Im Andenken an den Studenten der Rechtswissenschaften Arno Esch und seine fünf Weggefährten, die 1951 von der sowjetischen Justiz zum Tode verurteilt und erschossen worden sind, verleiht der VLA, auf der Grundlage einer Stiftung seines langjährigen Präses Peter Menke-Glückert, auch 2024 den ARNO-ESCH-Preis. Am 24. Mai 2026 wird der Preis zum 19. Mal verliehen.

Mit dem ARNO-ESCH-Preis wird seit 1990 alle zwei Jahre an den Mut all derer erinnert, die in liberalen Studentengruppen Widerstand gegen stalinistische Diktatur und Gleichschaltung der Hochschulen im sowjetisch besetzten Gebiet und in der DDR leisteten.

Die Verleihung des Preises erfolgt an einzelne Studentinnen sowie Studenten oder Studenteninitiativen und -verbände. Als Kriterien für die Auswahl der Jury gelten unter anderem das besondere Wahrnehmen von Staatsbürgerrechte im Raum der Hochschulen, Zivilcourage für Bürgerrechte, ein weltoffenes fachübergreifendes Studium Generale, das Einüben, Initiieren und Praktizieren öffentlicher Tugenden in der Hochschule und die Pflege neuer Formen des konsensstiftenden wissenschaftlichen Disputs in öffentlicher, freier Rede.