Ein Jahr hochschulpolitische Abstinenz fand ihr Ende

Anfang September war es endlich soweit: Nach rund einem Jahr Zwangspause kamen liberale Hochschulpolitikerinnen und Hochschulpolitiker – oder solche, die es noch werden wollen – an die Theodor-Heuss-Akademie (THA). Wiedersehen, Kennenlernen und das Sammeln neuen Wissens standen auf der Tagesordnung.

Der Bundesvorstand Liberaler Hochschulgruppen (LHG) war froh, endlich wieder eine Präsenzveranstaltung durchzuführen. Für viele war es die erste LHG-Veranstaltung auf Bundesebene überhaupt. Einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer war es sogar der erste Schritt in die Hochschulpolitik. Für andere wie Johannes Wippern von der LHG Bonn stand wiederum im Fokus, endlich wieder alte Freunde und Bekannte wiederzusehen. Allen war die Erleichterung anzumerken, wieder etwas „Normalität“ zu erleben.

Vorstellung des VLA – Kennenlernen eine neuen LHG-Generation

Den Einstand am Freitag gab Conseniorin Kristina Kämpfer, ehemalige LHG-Bundesvorsitzende, zur Situation der Frauen in der Wissenschaft. Im Anschluss daran hatte der VLA nach einem Jahr Unterbrechung wieder die Gelegenheit, sich vor einem größeren LHG-Publikum vorstellen. Zuletzt konnten wir das auf dem vorjährigen Hochschulpolitischen Forum realisieren. Im Dialog ging es dann darum, nicht nur den Verband vorzustellen, sondern auch einen Eindruck von den Sorgen und Nöten der Studis vor Ort zu erhalten. Womit beschäftigen sich die Hochschulgruppen gerade? Wie ist die Stimmung vor Ort?

In Gummersbach an der THA war sie auf jeden Fall gut. Nach der Vorstellungsrunde wurden die Gespräche bei dem einen oder anderen Glas Wein, Pils oder Kölsch weiter vertieft.

Ziel: Gewonnene Energie positiv umsetzen

Nach einem arbeitsintensiven, schlafarmen, doch an Gesprächen reichen Wochenende hieß es am Sonntag wieder Abschied nehmen. Die Motivation, ja die Energie, welche durch das Hochschulpolitische Forum gespeist wurde, war durch die Bank groß. Daheim, an den Hochschulstandorten heißt es nun, diese Energie positiv einfließen zu lassen, neue Mitglieder und viele Wählerinnen und Wähler gewinnen. Wir, der VLA, drücken dabei die Daumen!